Neuer Homebankingvirus aufgetaucht!

Diese Woche bin ich auf einen für mich neuen Virus bei einen Kunden getroffen. Leider habe ich es total verschlafen Bildschirmfotos davon zu machen.

Beim Einloggen auf der Homebanking Seite seiner Bank wurde er aufgefordert einen fälschlicherweise auf sein Konto überwiesen Betrag zurück zu überweisen. Andernfalls würde das Banking nicht funktionieren. Man konnte nur die Überweisung ausführen oder sich einen perfekt gefälschten Kontoauszug anzeigen lassen. Sogar in der Adresszeile stand https mit einer Adresse für die Bank wirklich besitzt. Es sah alles perfekt aus!
Natürlich haben wir das Geld nicht zurück überwiesen… Dafür werde ich nächste Woche Windows neu installieren und mal wieder Linux empfehlen!

Raspberry pi als Medienabspielgerät

Im zweiten „Selbstversuch“ teste ich nun schon seit längerem den Raspberry pi b+ mit xbmc (neuer Name ist kodi). Es gibt eine große Anzahl an möglichen Quellen für abspielbares Material: upnp, smb, Apple „itv“, per webdav sogar Owncloud und mit den Plugins alles was so an Mediatheken verfügbar ist
Man kann sogar ein externes DVD-Laufwerk anschließen und DVDs anschauen.
Man kann den raspberry ohne externes
Netzteil einfach per hdmi und USB an den Fernseher anschließen.
Die Einrichtung erfordert etwas Arbeit, aber dann hat man ein solides Gerät.
Bitte nicht vergessen den Untertitel auszuschalten, dann stockt die Wiedergabe nicht. Diese Einstellung und die verschiedenen Vorspulgeschwindigkeiten erreicht man während der Wiedergabe durch drücken von OK auf der Fernbedienung des Fernsehers.

PS3 als Medienabspielgerät

Ich habe in den letzten Jahren einige Geräte der Unterhaltungselektronik bei meinen Kunden ans Netzwerk angeschlossen, einige Funktionen ausprobiert und möchte in dem Zusammenhang ein paar nette Geräte vorstellen und zeigen, was über die Standard-Funktionen hinausgeht.

Ich beginne in diesem Artikel mit der Playstation 3. Ich bin selbst im Besitz einer PS3 und bin auch sehr froh darüber.
An das Netzwerk angeschlossen, werden alle UPnP-Quellen im Netz angezeigt. (Jeweils unter dem Abschnitt Video, Musik und Bilder, falls die Quelle dies unterstützt.)

Wenn man im Besitz einer Slim oder Super Slim und eines geeigneten HDMI-Kabels ist, können die Grundfunktionen zur Steuerung der Oberfläche (links/ rechts/ hoch/ runter/ OK) und das Abspielen der Videos (Start/Stop/ Vorspulen/ Zurückspulen/ Pause) auch mit der Fernbedienung des Fernsehers ausgeführt werden. Dies funktioniert sogar, wenn der Fernseher nicht von Sony ist und auch, wenn der Sender versucht hat, irgendetwas einzubauen, um die Werbung nicht vorspulen zu lassen.

Im Gegensatz zur UPnP-Aspielfunktion von LG und Samsungfernsehern, die manchmal schon aus dem Tritt kommen, habe ich keinen einzigen Ausfall (Bilder fehlen/ fehlende Synchronität zwischen Bild und Ton oder Verzerrungen im Bild) feststellen können.

Toller Gimmick ist die Vorspulen-Funktion (1,5-fach, 10-fach, 30-fach und 120-fach) – einfach nur super!

Schade ist nur, dass keine SMB-Quellen hinzugefügt werden können!
Dafür kann die ps3 Musik-CDs, DVDs und Bluray-Disks (auch 3D) abspielen-wenn das Gerät neu genug ist.

Alte Festplatten entsorgen

Irgendwann kommt der Zeitpunkt für jede Festplatte: Lesefehler, Daten verschwinden oder die Festplatte startet gar nicht mehr. Gut ist, wenn man ein Backup (eine Sicherung) hat und nach dem Tausch der Festplatte das Backup einfach wieder einspielen und dann weiterarbeiten kann.

Aber was soll man jetzt mit der alten Festplatte machen?
Grundsätzlich gehört so was nicht in den Hausmüll, sondern in den Elektroschrott. Problem dabei ist, dass die Daten immer noch auf der Festplatte vorhanden sind. Wer jetzt meint, für diese Daten interessiert sich niemand, der hat sich getäuscht. Es gibt schon mehrere Fälle, in denen bekannt wurde, dass solche Daten von defekten Festplatten wiederhergestellt wurden.

Für Anwälte, Steuerberater, Ärzte und ähnlichen ist das sichere Löschen sogar vorgeschrieben. Für Firmen ist es sinnvoll, damit wichtige Firmengeheimnisse nicht in falsche Hände geraten. Für Privat-PCs ist dies natürlich auch sinnvoll.

Variante 1

Anstatt aber ein teures Programm „drüber laufen“ zu lassen, das dies nach BSI oder BSI-VS-Standart zu löschen, wäre eine einfache Möglichkeit, die Festplatte mechanisch zu zerstören. Im einfachsten Fall benötigt man eine Bohrmaschine, einen möglichst großen Metallbohrer und einen Schraubstock. Mehrere Löcher in unterschiedlichen Abständen müssen dann durch die Festplatte gebohrt werden.
Dies dauert nicht so lange wie das sichere Löschen, ist aber natürlich nicht genauso sicher, aber meiner Meinung nach ausreichend für Privat-PCs!

Variante 2

Eine Alternative hierzu ist die Nutzung eines starken Dauermagneten, dieser muss nur an die Festplatte gehalten werden, und die Daten sind auch sicher gelöscht (je länger, desto besser).

Auch hier gilt wieder: Für Privat-PCs OK, für Firmen-PCs ein No-Go.

Viren und unerwünschte Programme unter Windows

Heute habe ich mal wieder ein wenig in der Werkstatt gesessen. Es gibt etwas, was mir keinen Spaß macht: Laptops von Kindern oder Jugendlichen in Ordnung zu bringen. Warum?
Ganz einfach: (Achtung Ironie:) Zum einen wissen alle Jugendlichen es besser, wie PCs und Laptops einzurichten sind, zum anderen beschweren sie sich dann über plötzlich auftretende Fehlermeldungen oder komische Fenster und langsame Core-i-7-Laptops mit 16GB Arbeitsspeicher. (Ironie Ende)

Tja, vielleicht hätte man ja besser nicht den Youtube Downloader mit allen Extras installiert, oder vielleicht wäre es doch besser gewesen, auf die Hälfte der Plugins und Addons zu verzichten.
Ganz abgesehen davon, dass man nicht weiss, was diese Programme so alles mit dem Rechner noch so machen. Hat irgendeins dieser Kinder mal die AGBs gelesen? Bestimmt nicht- mal abgesehen, davon, dass Youtube, Facebook und What’s App alle Daten der Kinder hat- die anderen Firmen haben die Daten jetzt auch und das Kind hat auch allem zugestimmt. Aber lesen ist ja uncool, und man hat ja eh nichts zu verbergen…

Also, meiner Meinung (!) nach gehören auf einen Windows-PC oder Laptop nur folgende Programme: (Wenn es wirklich Windows sein muss).

  • Mozilla Firefox
  • Mozilla Thunderbird
  • CDBurner XP
  • Irfan View (Vorsicht bei der Installation, nicht das man sich unerwünschte Addons installiert)
  • Google Picasa (nicht die Bilder in die Cloud bringen)
  • LibreOffice
  • Avira Antivir
  • 7 ZIP
  • und sonst nichts!

Jedes weitere installierte Programm kann das Softwaregefüge durcheinander bringen. Jedes noch so tolle Freewareprogramm kann Huckepack mit irgendwelchen Viren oder anderen Arten von unerwünschter Software kommen, die man im einfachsten Fall durch Neuinstallation löschen kann. Jedes weitere Programm muss dann auch wieder aktualisiert werden- am besten, bevor man online geht. Mir persönlich ist das alles zu kompliziert- und noch viel komplizierter finde ich, dies jedes Mal irgendeinem Jugendlichen oder einem Kind zu erklären, wenn ich den PC wieder zurück bringe. Jedes Mal die gleiche Diskussion, und jedes Mal bin ich nachher der Böse, der immer irgendwelche Programme oder Spiele verbietet und den Eltern Schrecken einjagt. Das macht keinen Spaß – deshalb schreibe ich es hier einmal auf- und sage es nie wieder: Nur weil es andere installiert haben, heisst es noch lange nicht, das es sicher, gut und günstig ist!
Ich kenne keine Firma, die kostenlos arbeitet. Warum sollte eine Firma kostenlos Spiele anbieten? Mit irgendetwas bezahlt man diesen „kostenlosen“ Spielspaß, wenn es auch nur mit den eigenen Daten ist – ach ja, ich vergass, man hat ja heute nichts mehr zu verbergen…

Vielleicht ist das ganze aus anderer Sicht interessant: Ein sauberes, aufgeräumtes und gut administriertes System ist zuverlässig und läuft immer schnell (dabei ist es egal, um welches Betriebssystem es sich handelt). Wenn man unbedingt sinnlose Programme installieren oder ausprobieren möchte, empfehle ich den Einsatz einer virtuellen Maschine, dann macht man wenigstens nichts echtes kaputt.

In diesem Sinne trotzdem ein schönes Wochenende!

 

 

Welche Android Navigation ist gut?

Wie bei allen anderen Beiträgen gilt auch hier: Dies ist lediglich meine ganz persönliche Meinung.

Ich habe jetzt über längere Zeiträume verschiedene Navigationsapps getestet.
Da in Wittgenstein die nächste Autobahn ziemlich weit entfernt ist,  kann ein kleiner Fehler in einer Karte oder ein schlechtes Routing fatal sein.
Die Google Navigation passt sich natürlich perfekt an das Betriebssystem an,  man kann problemlos auf eine Adresse n einem Termin,  einer Adresse oder einer Internetseite (oder einer Google-Suche)  tippen und schon geht es los.  Es gibt nicht viel einzustellen,  aber das muss man auch nicht.  Das Routing verläuft problemlos,  die Sprachansagen sind gut, wobei ich die Google-Frau nicht so nett finde…
Problematisch ist der Datenschutz hierbei.  Google weiß nicht nur,  wo wir sind,  sondern auch,  wo wir wann hin wollen.  Und vor allem,  wann wir wie oft wo waren.
Ein anderes Problem ist die Online-Navigation.  Das heisst,  dass man nur richtig Routen kann,  wenn man auch eine Internetverbindung hat.  Ja,  ich weiß,  man kann sich Kartenmaterial vorher herunterladen, aber wer macht das,  wenn’s mal schnell gehen soll?  Vor allem weiß man bei uns auch nie so genau,  wann wo mal wieder das Handynetz ausgefallen ist.  Bei einer Navigation hatte ich auf einmal eine leere Kartenansicht,  aber die nette(?)  Google Frau sagte,  ich sollte links abbiegen.  War ein komisches Gefühl, wenn man nichts sieht, ist wie blind fahren.
Unschlagbar ist natürlich der Preis –  die App ist ja kostenlos integriert. Die errechneten Zeiten sind übrigens so gut,  das man es immer problemlos schafft, schneller zu sein,  die Routen sind gut,  aber nicht perfekt.

Unangefochten perfekt sind hingegen die Routen bei TomTom. Dieser App könnte man blind vertrauen.  Einmal Verfahren?  Kein Problem, Route wird neu berechnet.  Strassennamen werden vorgelesen.  Man kann,  ohne jemals auf das Navigation zu schauen, sich komplett durch unser Kreisgebiet navigieren lassen und das soll schon was heißen!
Die Routen sind immer sehr gut, und die Zeit kann immer um einiges unterschritten werden. Zumindest mit meinen Pampersbomber (natürlich immer unter Einhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit). Diese zulässigen Geschwindigkeiten werden fast immer richtig angezeigt.
Wie schon gesagt,  man könnte dieser App vertrauen.  Zum einen fällt hier die sehr lange Ladezeit negativ auf,  zum anderen müssen mehrere GB an Daten heruntergeladen werden.  Das dauert,  wenn man keine schnelle Internetverbindung hat.
So richtig ist in App noch nicht an Android Kitkat (4.4) angepasst.  Mein Smartphone hat jede Menge internen Speicher und noch einen SD-Kartenschacht.  Die SD-Karte kann ich aber für TomTom nicht nutzen und der interne Speicher ist nach der Installation rappelvoll.
Schön ist zwar,  dass die Kartenupdates kostenlos sind (oder war das nur,  weil ich eine Art Betatester war?) –  dafür scheint sich die App auch über die Zusatzdienste zu finanzieren (Warnungen über Gefahrenquellen und Staumeldungen),  diese sind verdammt teuer- und das jedes Jahr!
Und der letzte negative Punkt ist,  dass die Online-Navigation nicht perfekt Offline funktioniert.  Fehlt auch nur kurz die Internetverbindung,  funktionieren die Zusatzdienste überhaupt nicht.  Fehlt die Internetverbindung beim Starten der App,  startete die App im Testzeitraum gar nicht. Das wäre mir in Spanien fast zum Verhängnis geworden.

Der dritte im Bunde ist Scout. Das Kartenmaterial dieser App basiert auf Openstreetmap und wurde von Freiwilligen gezeichnet. Ich war zuerst sehr misstrauisch,  ob unsere Straßen in Wittgenstein komplett erfasst sind,  bin aber positiv überrascht.  Absolut fair finde ich, dass die Grundausstattung dieser App komplett kostenlos ist.  Die Routen sind gut,  so in etwa bei Google Navigation,  die Zeiten sind aber verdammt knapp bemessen,  selbst unter Ausnutzung meiner ganzen 140 PS ist die vorgegebene Zeit nicht einzuhalten- ausser ich würde mich nicht an die erlaubten Geschwindigkeiten halten.  Ich rechne also immer einige Minuten auf die angegebene Zeit drauf dann passt’s….
Auch die Zusatzdienste und Karten für andere Länder sind günstig und können beliebig zusammengestellt werden.  Grundsätzlich gilt: je mehr, desto preiswerter.
Ein Manko hat die App: wer zum ersten Mal eine Navigation benutzt,  wird mit dieser App überfordert sein.  Die App liest keine Strassennamen vor, und die Anweisungen sind nicht immer eindeutig.  Deshalb muss man von Zeit zu Zeit auf die Karte schauen. Selbst wenn man auf die Karte schaut,  ist nicht immer komplett klar,  wo genau man abbiegen soll.  Ich habe mich nach den Anweisungen der App bestimmt schon zwei Mal Verfahren,  und das soll was heißen.  Wenn man jetzt noch bedenkt,  dass die Karte nur gefühlte 95% fertig ist (so manche Kurve hat noch nicht den richtigen Radius),  bleibt an leicht fadiger Beigeschmack.  Schön sind aber die verschiedenen Modi (z. B.  Freies Fahren oder die Integration von Foursquare und anderen Empfehlungen)
So langsam gewöhnen wir (die App und ich) uns aneinander,  deshalb nutze ich fast nur diese App.

Softwareupdate Tomtom über PC

Also grundsätzlich finde ich die Idee, ein Gerät mit Linux laufen zu lassen sehr gut.
Die Tomtom-Geräte laufen alle mit Linux-Betriebssystem. Steckt man sie an einen PC an, melden sie sich als Wechseldatenträger an. Zum einfachen Kopieren von Daten, wie z.B. über Unfallsschwerpunkten reicht dies vollkommen aus (diese müssen dann aber noch über das Menü aktiviert werden). Soll die Software aktualisiert werden, funktioniert das unter Linux leider nicht, laut Aussage einiger Internetseiten funktioniert es noch nicht einmal unter wine richtig…

Zur Verwaltung von POIs kann man unter Linux auch das Programm pyTOMTOM verwenden.

Ansonsten muss man wie in meinem Fall eine virtuelle Maschine mit Windows haben- das ist zwar ziemlich umständlich, ich werde aber bald noch Tipps geben, welches Navi auch unter Linux funktioniert.

Kubuntu-Nutzer müssen unbedingt noch ein Programm installieren, damit USB-Geräte auch an die virtuelle Maschine weitergeleitet werden können: kuser.

Nach der Installation muss der Benutzer, der die virtuelle Maschine startet auch in der Gruppe vboxusers aufgenommen werden. Nach der Änderung muss man sich ab- und wieder anmelden. Danach kann auf das Tomtom-Gerät auch unter dem virtualisierten Windows zugegriffen werden.

USB-Stecker einstecken, Zugriff auf PC erlauben (auf Display tippen)- ja, und jetzt fehlt noch die Software, diese findet man unter Tomtom-Software – die Version auf CD ist sowieso so alt, dass sofort nach dem Starten eine Aktualisierung notwendig ist.

Nach dem Herunterladen muss die Software noch installiert werden, prinzipiell kann man sich einfach so durchklicken. Leider muss man sich für Updates bei TomTom mit vielen Daten anmelden, unter anderem mit einer richtigen E-Mail-Adresse.

Den Newsletter braucht man nicht, aber bitte das Passwort unbedingt notieren, da eine Wiederherstellung zwar möglich ist, aber kompliziert, die richtige Stelle zu finden…. (Oder man macht dies direkt über die Passwort-vergessen-Funktion der Software).

Während der Aktualisierung, die manchmal mehrmals durchgeführt werden muss, darf das Navi nicht vom PC getrennt werden. Schlimmstenfalls wäre dann die Speicherkarte leer…

Ob man sich eine komplett neue Karten kaufen möchte, sollte man sich gut überlegen, denn gute Navi-Software für das Smartphone muss nicht teuer sein…

 

Deutsche Telekom und IP-Telefonie

Was ist IP-Telefonie?

IP-Telefonie ist ein anderer Begriff für das, was ein Techniker unter „Internet-Telefonie“ versteht. Die bisherige Telefonie (ananlog oder ISDN) soll bis 2018 im Netz der Telekom durch IP-Telefonie ersetzt werden. Weitere Infos bei wikipedia.

Dabei gibt es Vorteile und Nachteile:

Zu den Vorteilen gehört auf jeden Fall die (häufig) bessere Sprachqualität- ich weiss, die Vertriebsmitarbeiter der Telekommunikationsfirmen nennen eine bessere Sprachqualität, aber ich kann keine Verbesserung zu meinem bisherigen ISDN-Anschluss feststellen, aber auch keine Verschlechterung.
Die Probleme der Anfangszeit der IP-Telefonie mit Hall, Echos, Verbindungsabbrüchen, falschen Verbindungen u.ä. scheinen nicht mehr aufzutreten.

Auch ist es nun möglich, zumindest theoretisch, einen Telefonanschluss überall mit hinzunehmen (mit dem Smartphone) oder eine Nummer an einem ganz anderen Anschluss einzurichten usw.

Die Nachteile sind aber nicht zu verschweigen:
Der Anschluss muss schnell genug sein, um gleichzeitiges surfen und telefonieren zu ermöglichen- es läuft jetzt eben alles über diesselbe Datenverbindung. Durch Ausprobieren an mehreren Anschlüssen haben wir folgendes festgestellt: Anschlüsse mit weniger als 6000kbit/s eignen sich nur bedingt zum gleichzeitigen telefonieren und surfen, je schneller, desto besser (=desto mehr gleichzeitige Gespräche). Wer also einen wesentlich langsameren Anschluss hat, braucht sich nicht zu wundern, warum die Sprachqualität sinkt, wenn die Kinder wieder irgendetwas aus dem Internet „saugen“, mal wieder online spielen oder sich einen Film (im Internet) anschauen.

Faxen wird zur Glückssache (zumindest bei der Telekom). Mal funktioniert es, mal nicht. Grundsätzlich gilt: Je weniger Seiten (oder je weniger Bilder), desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert!

Andere Dienste, wie z.B. Notrufsysteme können funktionieren – oder halt auch nicht. Was definitv nicht funktioniert, sind ISDN-Datenkanaldienste.

Update für Adobe Flash Player

Hallo!

Wer zufälligerweise beim Surfen auf folgende Anzeige trifft

flash-player-update

sollte unbedingt den Adobe Flash Player aktualisieren. Der Mozilla Firefox ist so freundlich gewesen und hat mit dem aktuellen Update überprüft, ob der Adobe Flash Player und andere Plugins aktuell sind. Falls nicht, wird der Flash Player aus Sicherheitsgründen blockiert.

In Windows aktualisiert sich der Player normalerweise selbst (der Fehler sollte also nach kurzer Zeit wieder verschwinden – kurze Zeit heisst hier, dass der Rechner im Hintergrund das Update herunterläd und installiert. Wenn nach einiger Zeit der Browser neu gestartet wird, wird die neue Version verwendet).

In Linux muss das System mit dem Aktualisierungsprogramm aktualisiert werden (Kubuntu: Muon Update, Xubuntu, Lubuntu: Aktualisierungsverwaltung), dann ist der Fehler weg.

Was bleibt, ist wie immer ein fader Beigeschmack: Einfallstore für Viren in Rechner sind immer alte oder nicht fehlerbereinigte Programme, häufig der Adobe Flash Player und das Oracle Java, aber ohne geht es meistens nicht oder nicht richtig.