Lebensmittelampel doch möglich

Leider hat sich vor Jahren die sogenannte Lebensmittelampel nicht durchgesetzt. Ich finde es sehr schade, aber es gibt ja einfache Möglichkeiten die Ampel auf dem Smartphone nachrüsten. Die meisten Angaben kann man relativ einfach aus den Inhaltsangaben herauslesen, aber halt nicht alle.
Ich persönlich nutze die App Barcoo und bin damit sehr zufrieden.

Alles, was einen Barcode hat, kann auch gescannt werden. Es gibt zu jedem Produkt eine Bewertung, ausserdem kann jedes Produkt noch mit einer eigenen Bewertung versehen werden. Zudem gibt es zu jedem Produkt auch (kritische) Hintergrundinfos. Die App ist auf jeden Fall empfehlenswert!

Wie halten Elektrogeräte möglichst lange?

Gestern habe ich bei mir im Büro und in der Waschküche Steckdosen angeschlossen,  dabei ist mir die Idee zu diesem Artikel gekommen.
Ich muss dazu sagen,  ich bin gelernter Elektriker (genauer Energieelektroniker Fachrichtung Betriebstechnik).
Viele Leute ärgern sich darüber,  dass Ihre Elektrogeräte viel zu kurz halten oder viel kürzer als früher. Nun,  den Eindruck habe ich ehrlich gesagt nicht,  ich habe aber viele Fehler gesehen, die sich einfach vermeiden lassen- und schon laufen die Geräte besser oder länger.
1. Qualität der Geräte
Darüber habe ich schon früher geschrieben- speziell,  was PCs und Laptops betrifft. Ich fasse mich hier etwas allgemeiner.
Es gibt immer Gerät,  die speziell für den Wegwerf-Markt hergestellt worden sind.  Diese sollen schnell kaputt gehen.  Meistens lassen sich diese am Preis erkennen.  Wenn der Preis nicht plausibel ist (z. B. Toaster,  Kaffeemaschine und Wasserkocher für 9,99 Euro) sollte man davon Abstand gewinnen. Auch die Qualität und Dicke der Anschlussleitung sind immer ein wichtiger Punkt. Grundsätzlich gilt: je dicker, desto besser. Auch sollte man auf Hinweise achten, z. B. In der Bedienungsanleitung, dass Geräte nur 15 Minuten zu betreiben sind, und danach müssen diese eine Pause einlegen… Scharfe Kanten, stinkender Kunststoff sind auch ein Graus (wir haben übrigens einen Edelstahlwasserkocher). Auch habe ich mich sehr lange damit beschäftigt, welchen Fernseher wir kaufen wollten. Es ist meistens ein Kompromiss, aber dann hat man auch lange davon.
2. Die elektrische Einrichtung
Ich habe schon jede Menge Seminare in meinem Leben gegeben, von vielen Anlagen gehört und sowohl in echt als auch auf Bildern gesehen. Ich stelle jetzt mal eine These auf: es gibt keine elektrische Anlage, die keinen Fehler enthält. Aus meiner Zeit, in der ich mich mit Hausinstallationen beschäftigt habe bzw wurde, habe ich festgestellt, dass in Häusern, in denen häufig Geräte kaputt gingen, eigentlich fast immer die Ursache in der elektrischen Anlage oder dem Energieversorgungsnetz zu finden waren. Entweder ist die Spannung zu hoch oder zu niedrig, manchmal sind auch so große Störungen im Netz, dass davon Geräte zerstört werden (Stichwort Transienten).
Wenn man den Eindruck hat, dass zu Hause zu viele Geräte zu schnell kaputt gehen, ist guten Rat teuer, denn die Fehlerursache zu finden, gleicht dem Suchen im Heuhaufen. Um seinen Elektriker des Vertrauens die Arbeit zu erleichtern (und nicht den eigenen Geldbeutel), hilft eine kleine Liste: Einfach folgende Dinge notieren: Datum, Uhrzeit, Art des Defektes, welche Geräte waren alle eingeschaltet, Wetterbedingungen.
Dies scheint alles seltsam zu sein, jedoch macht die Liste Sinn, da jetzt relativ einfach ein Muster zu erkennen ist. Einfach mal ausprobieren – aber konsequent!

3. Die Geräte schonen
Wenn man ein Gerät nicht benötigt, sollte es ausgeschaltet werden, nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern auch, weil es dann länger hält. Da heute die Geräte keinen richtigen Ausschalter mehr haben, hilft es, nach dem Schalten in den Stand-By-Modus den Stecker zu ziehen oder eine Steckdosenleiste mit Schalter zu kaufen. Für diese Steckdosenleiste gilt auch wieder: Wer billig kauft, kauft zweimal- lieber 15 Euro investieren, dann gibt es auch die mit abgesetzten Schalter, und man muss nicht den Schrank wegrücken zum Aus- und Einschalten.
Überspannungsschutz in solchen Leisten in eher sinnlos, aber das erkläre ich ein anderes Mal.

Kaskadierte FritzBoxen und Faxen

Endlich mal eine sinnvolle Anwendung für IP-Telefonie!

Auf die Idee zu meinem aktuellen Bastelprojekt bin ich durch den Bericht „FritzBox ausreizen“ in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c’t gekommen. Dort wird beschrieben, wie man über VPN zwei FritzBoxen miteinander verbindet, um damit eine Telefonnummer an mehreren Anschlüssen erreichbar zu machen. Ich habe mir gedacht, in meinem Fall hilft das bestimmt auch. Ich habe das Problem, dass ich zu meinem Büro nur eine Netzwerkleitung liegen habe, da dies eigentlich mal ein Gästezimmer werden sollte. Zum Faxen musste ich bisher immer in den Keller gehen.

Ich hatte noch ein altes Speedport W503V im Keller liegen, dessen DSL-Anschluss scheinbar nicht mehr funktioniert. Ich habe dann mit Hilfe der darauf eine aktuelle Version der Fritz-Software (7270) installiert (Anleitung dazu im IP-Phone-Forum).

Danach habe ich folgendes in der FritzBox 7390 (für meinen Internetzugang) eingestellt. Zuerst habe ich über „Telefoniegeräte“, „Neues Gerät hinzufügen“ ein LAN-Telefon hinzugefügt. Die interne Rufnummer und das Passwort habe ich mir notiert.

fritzbox-fon-weiterleitung1

In der dahinter geschalteten Box (bei mir Speedport W503V mit FritzBox-Software) habe ich unter Zugangsdaten es so eingerichtet, dass die 2. FritzBox von der ersten eine IP-Adresse bekommt und der Interzugang über LAN 1 läuft.
Unter „Telefonie“ – „Internettelefonie“ „Neue Internetrufnummer“ habe ich folgende Daten eingetragen:

fritzbox-fon-weiterleitung2

Danach war die Rufnummer sofort registriert. Leider hat das Faxen nicht funktioniert, denn ich musste noch unter „Internettelefonie“-„Erweiterte Einstellungen“ noch 2 Einstellungen ändern:

  1. immer Sprachkodierung mit Festnetzqualität verwenden

  2. Telefaxübertragung auch mit T.38 deaktivieren

Und schon ging’s. Wie stabil das ganze ist, werde ich noch berichten.

Viren auf Privatkundencomputern

Wieder ein Grund keine Geräte in den „Fachgeschäften“ zu kaufen:
Heise News meldet Probleme mit den vorinstallierten Programmen (Link zu  Heise-News).  Ich fühle mich immer mehr in meiner Meinung bestätigt, keine „Consumerprodukte“ zu bewerben, zu verkaufen oder zu empfehlen. Ich habe immer Business-Geräte verkauft, die teilweise trotzdem sinnlosen Programme deinstalliert und dafür meiner Meinung nach sinnvollen Programme installiert.

Was sollen Privatkunden also machen?
Auf jeden Fall einen großen Bogen um die großen Geschäfte. Lieber sollten Sie im Internet Modelle wie z.B. Lenovo Thinkpad (Laptop) oder Lenovo ThinkCentre (PC) suchen, am besten welche mit einem bewährten Betriebssystem (Windows 7) oder Sie installieren gleich Linux (am besten UEFI ausschalten!) UEFI ist sowieso sinnlos, da es hier genau die Probleme gibt, die ich schon vor langer Zeit vermutete: Viren, die sich in die Firmware des Gerätes einnisten können- also noch vor dem Betriebssystemstart geladen werden. Auch eine Betriebssystem-Neuinstallation kann den Virus dann nicht entfernen, manchmal werden Sie ihn auch nicht durch UEFI-Update/neu-flashen wieder los!
Noch gibt es Modell ohne UEFI, wenn nicht mehr, dann viel Spaß damit, dann müssen Sie nicht nur immer das Betriebssystem aktualisieren (und alle im Betriebssystem installierten Programme), sondern auch noch das UEFI, und das ist für Laien absolut nicht einfach.

Vielleicht ist ja auch ein Gebrauchtgerät eine Option.

Was sollen Firmenkunden machen?
Im Prinzip das Gleiche, wie Privatkunden, nur vielleicht ist die Option Gebrauchtgerät keine wirkliche Option (zumindest bei PCs und Laptops).

Und wenn ich schon ein solches Gerät habe?
Tja, dann wäre eine Neuinstallation des Betriebssystems mit einer echten Windows-DVD das Mittel zur Wahl. Bei Consumergeräten gibt es häufig Probleme bei der Installation von Linux (WLAN geht nicht oder nur kompliziert), deshalb gilt hier immer: Netzwerkkabel einstecken – zumindest zur Installation. Vergessen Sie aber nicht, UEFI auszuschalten!
Wenn Windows drauf soll, dann bitte möglichst Windows 7. Legale Gebrauchtlizenzen sind günstig zu erwerben (wenden Sie sich hierzu einfach an Händler, die sich darauf spezialisiert haben).

IP Telefonie Problem Telekom

Ich treffe immer wieder auf recht seltsame Probleme bei meiner Arbeit.
In einem aktuellen Fall funktionierte nach einer Umstellung auf VDSL zwar nach einiger Mühe das DSL aber nicht die Telefonie. Auch eine Neueinrichtung brachte in der Fritz.box nur einen 403er Fehler.
Des Rätsels Lösung war eigentlich ganz einfach: der Kunde hatte mehrere Zugangsdaten die zum selben Vertrag gehörten. Man kann sich zwar mit anderen als den Hauptdaten einwählen, aber die Telefonie funktioniert dann nicht. Diese funktioniert nur mit den Daten für die mylogin aktiviert wurde.
Mit einem gutem Telekom Mitarbeiter kann man sich so ein Problem besprechen und findet eine Lösung. Und so einen hatte ich heute und musste noch nicht einmal eine Minute warten!
Respekt!

UMTS in Aue verfügbar

Mir ist dies zum ersten Mal letzte Woche aufgefallen und ich habe es für einen schlechten Scherz meines Handys gehalten, aber heute habe ich es ausprobiert.
In Bad Berleburg-Aue ist UMTS verfügbar. Zumindest bei O2. Im Telekom-Netz habe ich dies noch nicht fest gestellt. Sollte einmal im Leben O2 ein besseres Netz haben als die Telekom? Nicht das ich falsch verstanden werde. Ich bin super zufrieden mit O2. Die Preise sind gut und man wird nicht so sehr belästigt wie bei anderen Firmen. Aber sonst werde ich immer müde belächelt –  endlich mal zu Unrecht.
Ich werde in den nächsten Tagen noch genauer hinschauen, wo ich jetzt überall UMTS habe!

gebrauchte Hardware und mehr – woher ?

Gebrauchte Hardware ist immer ein zweischneidiges Schwert. Gerade bei manchen ebay-Angeboten kann man sehr schnell auf ein schlechtes Angebot hereinfallen, andererseits ist ein aufgewerteter gebrauchter Rechner immer ökologischer als ein neuer. Zumal neue Rechner bei den „Fachgeschäften“ meistens nur minderwertig sind.
Es gilt hier immer: wer sich nicht damit ein wenig beschäftigt, wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.

Gute Erfahrungen habe ich mit folgenden Onlinehändlern gemacht:

Für PCs und Notebooks: ITSCO – hier werden die Laptops auch aufwendig gereinigt. Gerade schreibe ich auf meinen Thinkpad X201 mit einem Core-i 5 und dem Debian-basierenden Kali Linux. Läuft schnell, leise und der Akku hält locker mehr als 3 Stunden bei normaler Nutzung. Und das für 250 Euro (ja, eigentlich war da ein Windows 7 bei, aber was soll ich damit?)

Für gebrauchte Spielekonsolen, Spiele, Bücher (auch Fachbücher) finde ich den Service von rebuy.de sehr gut. Dort habe ich für meine PS3 und meine Wii günstig Spiele erhalten.

Man sollte immer auf die genaue Zustandsbezeichnung achten – zum Beispiel:

  • A: sehr guter Zustand, fast wie neu
  • B: kleinere Macken und Kratzer, eventuell auch auf dem Display
  • C: bei Notebooks: Display fast total kaputt- da sollte man her die Finger von lassen, ausser man kann es selbst reparieren

Die Frage des Betriebssystems… naja, da sollte man einfach den Namen meines Blogs lesen, ansonsten würde ich höchstens Windows 7, bloß nicht Windows 8 oder 8.1.