Wie erstelle ich sichere Passwörter?

Sichere Passwörter sind keine „Wörter“, auch nicht in anderen Sprachen. Sie sollten aus einer (willkürlichen) Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen.
Auch eine Kombinationen aus Namen, Geburtsdaten und anderen mit dem eigenen Leben verknüpften Dingen sind keine gute Idee.
Ein Passwort sollte so sicher sein, dass sich der Aufwand nicht lohnt, dieses zu knacken.

Ganz unsicher sind Beispiele wie:

  • Passwort
  • geheim
  • PAssWoRT
  • Bello17

Etwas sicherer ist die Auswahl der Anfangsbuchstaben eines Satzes, z.B.:

  • MMfgnSiU.  Meine Mutter fährt gerne nach Spanien in Urlaub. [die Satzzeichen werden mitverwendet]
  • 7KhizHgg!    7 Kinder habe ich zu Hause groß gezogen!

Mit einer „herkömmlichen“ Wörterbuchattacke kann jemand hier nicht mehr so einfach das Passwort knacken, aber bestimmte Muster wiederholen sich hier: Meistens ist der erste Buchstabe groß – oder es wird mit einer Zahl begonnen oder es endet meistens mit einem Satzzeichen (also ?!.)
Bis hierhin ist die Idee noch also noch gut, aber nicht perfekt. Leider hat die Sache hier einen Haken: Wird dieses Passwort bei jeder Internetseite verwendet, kommt jemand trotzdem an alle Zugänge heran. Nicht jedes Forum, jede Firma verschlüsseln die Passwörter in ihrer Datenbank korrekt. Viele Kriminelle nutzen das aus. Ein schlecht gewartetes Forum wird geknackt, die Passwörter dort ausgelesen und dann bei ebay, Amazon und co ausprobiert.

Also muss für jeden Zugang ein anderes Passwort verwendet werden!
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass dies sehr aufwändig ist.

Es gibt 3 praktikable Lösungen:

  1. ein Buch, in dem alle Passwörter aufgeschrieben werden. Dafür benötigt man keine speziellen Bücher, es sollten Spalten für „Passwort“, „Benutzename“ und „Internetseite“ angelegt werden
    Vorteil hierbei ist die Einfacheit- sicher ist es so lange niemand Unbefugtes Zugang zu dem Buch erlangt – Zum Beispiel ein Einbrecher, der dieses abfotografiert o.ä.
  2. ein Passwortmanager im Computer (z.B. der eingebaute von Firefox). Dies ist auch besonders komfortabel. Die Benutzenamen und Passwörter werden einfach ergänzt- aber: hat der Rechner einen Virus, sind alle Passwörter auch mit Sicherheit geklaut worden.
  3. eine Passwortkarte – so etwas verwenden auch z.B. Versicherungen zur Abfrage von Daten. Ein solche Datei veröffentlich in dem nächsten Artikel!
    Die Datei, die ich erstellt habe (nach einer Idee aus einem Artikel von Ronald Eikenberg, ein Redakteur der Zeitschrift c’t), erstellt beim Öffnen jedes Mal(!) neue Passwörter- deshalb muss diese Datei ausgedruckt werden- sie kann nicht gespeichert werden.
    Vorteil: man kann diese Karte mitnehmen (bitte nie auf fremden PCs persönliche Passwörter eingeben!). Selbst bei Vorliegen dieser Passwortkarte ist die Wiederherstellung des Passwortes für jemanden Fremdes sehr schwierig! Die Standard-Passwort-Knackprogramme sind für solche „komischen Karten“ nicht ausgelegt, deshalb sind solche Zugänge normalerweise uninteressant, weil zu aufwendig für „normale Kriminelle“. Mit viel händischer Arbeit vom Programmieren ist eine Lösung möglich, aber sehr kompliziert (ein Artikel hierzu folgt noch).

Bildschirmfoto vom 2015-03-16 10:53:56

Lebensmittelampel doch möglich

Leider hat sich vor Jahren die sogenannte Lebensmittelampel nicht durchgesetzt. Ich finde es sehr schade, aber es gibt ja einfache Möglichkeiten die Ampel auf dem Smartphone nachrüsten. Die meisten Angaben kann man relativ einfach aus den Inhaltsangaben herauslesen, aber halt nicht alle.
Ich persönlich nutze die App Barcoo und bin damit sehr zufrieden.

Alles, was einen Barcode hat, kann auch gescannt werden. Es gibt zu jedem Produkt eine Bewertung, ausserdem kann jedes Produkt noch mit einer eigenen Bewertung versehen werden. Zudem gibt es zu jedem Produkt auch (kritische) Hintergrundinfos. Die App ist auf jeden Fall empfehlenswert!

UMTS in Aue verfügbar

Mir ist dies zum ersten Mal letzte Woche aufgefallen und ich habe es für einen schlechten Scherz meines Handys gehalten, aber heute habe ich es ausprobiert.
In Bad Berleburg-Aue ist UMTS verfügbar. Zumindest bei O2. Im Telekom-Netz habe ich dies noch nicht fest gestellt. Sollte einmal im Leben O2 ein besseres Netz haben als die Telekom? Nicht das ich falsch verstanden werde. Ich bin super zufrieden mit O2. Die Preise sind gut und man wird nicht so sehr belästigt wie bei anderen Firmen. Aber sonst werde ich immer müde belächelt –  endlich mal zu Unrecht.
Ich werde in den nächsten Tagen noch genauer hinschauen, wo ich jetzt überall UMTS habe!

gebrauchte Hardware und mehr – woher ?

Gebrauchte Hardware ist immer ein zweischneidiges Schwert. Gerade bei manchen ebay-Angeboten kann man sehr schnell auf ein schlechtes Angebot hereinfallen, andererseits ist ein aufgewerteter gebrauchter Rechner immer ökologischer als ein neuer. Zumal neue Rechner bei den „Fachgeschäften“ meistens nur minderwertig sind.
Es gilt hier immer: wer sich nicht damit ein wenig beschäftigt, wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.

Gute Erfahrungen habe ich mit folgenden Onlinehändlern gemacht:

Für PCs und Notebooks: ITSCO – hier werden die Laptops auch aufwendig gereinigt. Gerade schreibe ich auf meinen Thinkpad X201 mit einem Core-i 5 und dem Debian-basierenden Kali Linux. Läuft schnell, leise und der Akku hält locker mehr als 3 Stunden bei normaler Nutzung. Und das für 250 Euro (ja, eigentlich war da ein Windows 7 bei, aber was soll ich damit?)

Für gebrauchte Spielekonsolen, Spiele, Bücher (auch Fachbücher) finde ich den Service von rebuy.de sehr gut. Dort habe ich für meine PS3 und meine Wii günstig Spiele erhalten.

Man sollte immer auf die genaue Zustandsbezeichnung achten – zum Beispiel:

  • A: sehr guter Zustand, fast wie neu
  • B: kleinere Macken und Kratzer, eventuell auch auf dem Display
  • C: bei Notebooks: Display fast total kaputt- da sollte man her die Finger von lassen, ausser man kann es selbst reparieren

Die Frage des Betriebssystems… naja, da sollte man einfach den Namen meines Blogs lesen, ansonsten würde ich höchstens Windows 7, bloß nicht Windows 8 oder 8.1.

Welche Android Navigation ist gut?

Wie bei allen anderen Beiträgen gilt auch hier: Dies ist lediglich meine ganz persönliche Meinung.

Ich habe jetzt über längere Zeiträume verschiedene Navigationsapps getestet.
Da in Wittgenstein die nächste Autobahn ziemlich weit entfernt ist,  kann ein kleiner Fehler in einer Karte oder ein schlechtes Routing fatal sein.
Die Google Navigation passt sich natürlich perfekt an das Betriebssystem an,  man kann problemlos auf eine Adresse n einem Termin,  einer Adresse oder einer Internetseite (oder einer Google-Suche)  tippen und schon geht es los.  Es gibt nicht viel einzustellen,  aber das muss man auch nicht.  Das Routing verläuft problemlos,  die Sprachansagen sind gut, wobei ich die Google-Frau nicht so nett finde…
Problematisch ist der Datenschutz hierbei.  Google weiß nicht nur,  wo wir sind,  sondern auch,  wo wir wann hin wollen.  Und vor allem,  wann wir wie oft wo waren.
Ein anderes Problem ist die Online-Navigation.  Das heisst,  dass man nur richtig Routen kann,  wenn man auch eine Internetverbindung hat.  Ja,  ich weiß,  man kann sich Kartenmaterial vorher herunterladen, aber wer macht das,  wenn’s mal schnell gehen soll?  Vor allem weiß man bei uns auch nie so genau,  wann wo mal wieder das Handynetz ausgefallen ist.  Bei einer Navigation hatte ich auf einmal eine leere Kartenansicht,  aber die nette(?)  Google Frau sagte,  ich sollte links abbiegen.  War ein komisches Gefühl, wenn man nichts sieht, ist wie blind fahren.
Unschlagbar ist natürlich der Preis –  die App ist ja kostenlos integriert. Die errechneten Zeiten sind übrigens so gut,  das man es immer problemlos schafft, schneller zu sein,  die Routen sind gut,  aber nicht perfekt.

Unangefochten perfekt sind hingegen die Routen bei TomTom. Dieser App könnte man blind vertrauen.  Einmal Verfahren?  Kein Problem, Route wird neu berechnet.  Strassennamen werden vorgelesen.  Man kann,  ohne jemals auf das Navigation zu schauen, sich komplett durch unser Kreisgebiet navigieren lassen und das soll schon was heißen!
Die Routen sind immer sehr gut, und die Zeit kann immer um einiges unterschritten werden. Zumindest mit meinen Pampersbomber (natürlich immer unter Einhaltung der maximal zulässigen Geschwindigkeit). Diese zulässigen Geschwindigkeiten werden fast immer richtig angezeigt.
Wie schon gesagt,  man könnte dieser App vertrauen.  Zum einen fällt hier die sehr lange Ladezeit negativ auf,  zum anderen müssen mehrere GB an Daten heruntergeladen werden.  Das dauert,  wenn man keine schnelle Internetverbindung hat.
So richtig ist in App noch nicht an Android Kitkat (4.4) angepasst.  Mein Smartphone hat jede Menge internen Speicher und noch einen SD-Kartenschacht.  Die SD-Karte kann ich aber für TomTom nicht nutzen und der interne Speicher ist nach der Installation rappelvoll.
Schön ist zwar,  dass die Kartenupdates kostenlos sind (oder war das nur,  weil ich eine Art Betatester war?) –  dafür scheint sich die App auch über die Zusatzdienste zu finanzieren (Warnungen über Gefahrenquellen und Staumeldungen),  diese sind verdammt teuer- und das jedes Jahr!
Und der letzte negative Punkt ist,  dass die Online-Navigation nicht perfekt Offline funktioniert.  Fehlt auch nur kurz die Internetverbindung,  funktionieren die Zusatzdienste überhaupt nicht.  Fehlt die Internetverbindung beim Starten der App,  startete die App im Testzeitraum gar nicht. Das wäre mir in Spanien fast zum Verhängnis geworden.

Der dritte im Bunde ist Scout. Das Kartenmaterial dieser App basiert auf Openstreetmap und wurde von Freiwilligen gezeichnet. Ich war zuerst sehr misstrauisch,  ob unsere Straßen in Wittgenstein komplett erfasst sind,  bin aber positiv überrascht.  Absolut fair finde ich, dass die Grundausstattung dieser App komplett kostenlos ist.  Die Routen sind gut,  so in etwa bei Google Navigation,  die Zeiten sind aber verdammt knapp bemessen,  selbst unter Ausnutzung meiner ganzen 140 PS ist die vorgegebene Zeit nicht einzuhalten- ausser ich würde mich nicht an die erlaubten Geschwindigkeiten halten.  Ich rechne also immer einige Minuten auf die angegebene Zeit drauf dann passt’s….
Auch die Zusatzdienste und Karten für andere Länder sind günstig und können beliebig zusammengestellt werden.  Grundsätzlich gilt: je mehr, desto preiswerter.
Ein Manko hat die App: wer zum ersten Mal eine Navigation benutzt,  wird mit dieser App überfordert sein.  Die App liest keine Strassennamen vor, und die Anweisungen sind nicht immer eindeutig.  Deshalb muss man von Zeit zu Zeit auf die Karte schauen. Selbst wenn man auf die Karte schaut,  ist nicht immer komplett klar,  wo genau man abbiegen soll.  Ich habe mich nach den Anweisungen der App bestimmt schon zwei Mal Verfahren,  und das soll was heißen.  Wenn man jetzt noch bedenkt,  dass die Karte nur gefühlte 95% fertig ist (so manche Kurve hat noch nicht den richtigen Radius),  bleibt an leicht fadiger Beigeschmack.  Schön sind aber die verschiedenen Modi (z. B.  Freies Fahren oder die Integration von Foursquare und anderen Empfehlungen)
So langsam gewöhnen wir (die App und ich) uns aneinander,  deshalb nutze ich fast nur diese App.