Wie kommen Sie eigentlich zur Arbeit? – oder die Zukunft der Mobilität

Wie, schon wieder ein Ökobeitrag hier? – Nicht direkt, und auch anders, als manche denken mögen. Manchmal ist das Gute garnicht soweit weg. Aber von Anfang an:

Da ich nun seit fast einem 3/4 Jahr eine Festanstellung habe und nun regelmäßig die gleiche Strecke fahre (jeden Tag ca 28km hin und auch wieder zurück)- und die Probezeit auch überstanden habe, ist es nun möglich, ein wenig die Zukunft planen.

Früher habe ich genau den VW Touran benötigt, da meine Arbeitsmaterialien samt der beinhaltenden Kisten reingepasst haben. Inzwischen benötige ich so ein Riesenauto nicht mehr – sowohl für meine Festanstellung als auch für meine sehr wenigen Termine, die ich noch habe. Irgendwie ist es auch total blödsinnig, jeden Tag ca 1,5 Tonnen für eine Person 28km hin und wieder zurück zu dieseln, und zwischendurch 9 Stunden stehen zu lassen- komplett ungenutzt.

Die aufmerksamen Leser aus großen Städten werden jetzt einwenden: „Dann fahr doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln!“ – Das würde ich auch tun, wenn es denn ginge. Fahrzeit mit dem Auto: 30 Minuten, Fahrzeit Bus: unmöglich, Fahrzeit Zug: 1,5 Stunden- wenn die hessische Landesbahn denn fährt und nicht wieder ausfällt.

Mich hat es schon immer geärgert, mit einem Diesel fahren zu müssen, auch früher, um zu meinen Kunden zu kommen. Deshalb bin ich schon sehr lange auf der Suche nach einer guten Alternative. Ich denke, ich habe jetzt eine solche gefunden.

Vor einiger Zeit habe ich ein wenig Zeit gehabt und habe das Netz nach verschiedenen Elektroautos und anderen, alternativen Antrieben durchsucht. Zwischendurch hatte ich auch mal nach einem robusten E-Bike gesucht, um damit auf Arbeit zu kommen, aber mich hat es immer abgeschreckt, dass diese nur 45km/h fahren. Damit hätte sich meine Fahrzeit fast verdoppelt. Ich hätte zwar meinen täglichen Sport auch schon geleistet, aber was mache ich dann im Winter? (Und bei uns heisst Winter wirklich Winter!) Und wer schon einmal von Erndtebrück oder Wingeshausen nach Lennestadt gefahren ist, weiss auch, wie gut wichtige Bremsen sind. Es sind über 200m Höhenmeter zu überwinden!

Also alles keine richtigen Alternativen. Ich habe mich stattdessen auf der Suche nach verschiedenen Elektroautos gemacht.

Folgende Alternativen habe ich dabei für mich ausgemacht:

1. Renault ZOE

renault zoe

Bild erstellt aus einem Screenshot von: https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_ZOE

Renault ZOE: ist ein Kleinwagen mit 4 Sitzen und lässt sich in eine Kategorie wie Opel Corsa oder Skoda Fabia einordnen.
Man kann den Akku wahlweise leasen oder kaufen.
Sobald ich einen ZOE probegefahren habe, berichte ich gerne hier darüber.


2. Renault Twizy

twizy

Bild erstellt aus einem Screenshot von: https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_Twizy

Der Twizy ist ein 1-2-Sitzer und gehört zur Klasse der Leichtfahrzeuge wie z.B. ein Messerschmidt Kabinenroller oder CityEL oder Twike. Es versteht sich als überdachtes Quad mit Lenkrad. Wahlweise auch mit Türen und Scheiben.
Den Akku gibt es nur zum Leasen.
Sobald ich einen probegefahren habe, gibt es auch dazu einen extra Artikel.


3. Twike

twike
Bild erstellt aus einem Screenshot von: https://de.wikipedia.org/wiki/Twike

Das Twike ist auch ein Leichtmobil. Es wird seit 1996 produziert, nach 2002 ausschließlich im mittelhessischen Rosenthal. Das besondere ist die Möglichkeit, darin auch -ähnlich einem Pedelec- treten zu können. Nicht nur deshalb hat dieses Fahrzeug einen sehr geringen Verbrauch. Es ist standardmäßig ein 2-Sitzer, obwohl ich schon ein Youtube-Video gefunden habe, in denen auf der Rückbank auch ein Kind gesessen hat.
Zu diesem Fahrzeug gibt es morgen einen extra Artikel!


4. Podride

podride

Bild erstellt aus einem Screenshot von: http://mypodride.com/#front-page-2

Das Podride ist am ehesten mit „voll-überdachten E-Bike“ zu beschreiben. Es gibt dazu einige Videos auf Youtube und eine Crowdfounding -Campagne auf indiegogo.com

Leider gibt es dieses Fahrzeug noch nicht zu kaufen, aber mitmachen lohnt sich bestimmt!

Ich plane hierzu auch einen Artikel.


Fazit: Es tut sich was, nicht nur in den Köpfen der Verbraucher. Sobald ich neue Infos habe, berichte ich hier gerne darüber.

Welches Fahrzeug das richtige ist, hängt meiner Meinung nach vom Anwendungsfall , von den finanziellen Möglichkeiten und noch einer Menge weiterer Faktoren ab. Gerne werde ich diese Gedanken in weiteren Artikeln noch fortführen…

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf meinen Youtube-Kanal hinweisen, der unter https://www.youtube.com/channel/UC4WYoyNdejsSCX2dJb6ne3w zu finden ist. Ich werde auch dort in unregelmäßigen Abständen Videos veröffentlichen.

Abonnieren lohnt sich, aber denken Sie immer an den Datenschutz bei Youtube. Es gibt die Möglichkeit, einen Kanal mit Newpipe statt der Youtube-App zu abonnieren. Wie das geht, erkläre ich gerne in einem anderen Artikel.

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